März Update
Einleitung
Die Märkte befinden sich aktuell in einer Phase erhöhter Unsicherheit. Nach einem bereits schwierigen Jahresstart kam es zuletzt zu einem erneuten Abverkauf an den internationalen Finanzmärkten. Gleichzeitig nehmen die politischen Spannungen weltweit zu – sowohl geopolitisch als auch wirtschaftspolitisch. Diese Unsicherheiten verstärken die Nervosität unter Anlegern zusätzlich. Im historischen Kontext ähnlicher Marktzyklen zeigt sich: Der Boden ist typischerweise ein längerer Prozess und dürfte auch in der aktuellen Marktphase noch nicht erreicht sein. Dennoch verlaufen Bärenmärkte nicht linear – es kommt immer wieder zu Zwischenerholungen, die teilweise auch mehrere Wochen oder Monate andauern.
Aktien
Der Aktienmarkt in den USA hat in den letzten Wochen eine kleinere Korrektur erlebt. Insbesondere wachstumsorientierte Technologiewerte verzeichneten starke Rückgänge, nachdem sie im Vorjahr überdurchschnittlich gut gelaufen waren. Die Katalysatoren für den Abverkauf waren vielfältig: neben teils enttäuschenden Unternehmenszahlen auch geopolitische Spannungen, verschärfte Aussagen der Notenbanken sowie strukturelle Liquiditätsprobleme. Aktuell sehen wir erneut eine Marktphase mit erhöhter Volatilität, in der weitere Rückgänge nicht ausgeschlossen werden können.
Krypto
Auch der Kryptomarkt wurde im Zuge der allgemeinen Risikoscheu stark getroffen. Bitcoin und die meisten Altcoins haben ihre jüngsten Verluste weiter ausgebaut. Im Zyklusvergleich zeigt sich: Frühere Bärenmärkte dauerten vom Hoch bis zum nachhaltigen Tief etwa 12–18 Monate. Der aktuelle Abverkauf liegt zwar bereits einige Monate zurück, allerdings fehlt bislang die typische Kapitulation im breiten Markt. Eine technische Zwischenrally ist kurzfristig denkbar, sollte jedoch im Kontext eines übergeordneten Bärenmarktes betrachtet werden.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Märkte befinden sich weiterhin in einem übergeordneten Korrekturmodus. Die Kombination aus politischen Spannungen, restriktiver Geldpolitik und schwächelnder Marktstruktur erhöht das Risiko weiterer Kursrückgänge. Gleichzeitig ist es wahrscheinlich, dass es nach Phasen starker Verluste auch wieder temporäre Erholungen geben kann. Diese könnten mehrere Wochen bis Monate andauern, bevor ein nächster Abverkauf einsetzt. Ein nachhaltiger Boden ist aus zyklischer Sicht derzeit noch nicht bestätigt.
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